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Ist Chiropraktik gefährlich?

Gemäss internationalen Studien ist die Chiropraktik eine sehr sichere und effiziente Therapie bei Nacken- und oder Kopfschmerzen sowie bei anderen Beschwerden des Bewegungsapparates. Leider wird in den Medien gelegentlich das Gegenteil behauptet und berichtet es bestehe ein hohes Risiko für schwere Nebenwirkungen bis hin zum Hirnschlag. Solche Aussagen zeugen von Ignoranz und sind in höchstem Masse irreführend. Auch im Fall der Chiropraktik gilt einmal mehr: Klischees und Vorurteile werden zementiert, reisserische Themen und Quoten sind manchen Medien wichtiger als fundierter, seriöser Journalismus.

Folgende Fragen und Antworten sollen zur Meinungs- und Urteilsbildung beitragen:

Kann nach Behandlung der Halswirbelsäule ein Hirnschlag auftreten?

Wissenschaftliche Untersuchungen aus Kanada zeigen, dass die Kräfte, die bei einer chiropraktischen Manipulation auf die Halsarterie einwirken, nicht grösser sind, als die Kräfte bei alltäglichen Bewegungen.

Extreme Kopfbewegungen im Alltag, wie sie zum Beispiel beim Malen einer Decke, beim Kopfdrehen beim Autofahren, oder beim Haare waschen beim Coiffeur auftreten, stellen bezüglich der Gefahr eines Hirnschlags ein grösseres Risiko dar, als eine chiropraktische Manipulation der Halswirbelsäule! Bei einer Behandlung durch einen staatlich anerkannten und in den USA ausgebildeten Chiropraktor liegt das Risiko eines Hirnschlages bei 5.85 Millionen Behandlungen pro Fall. Dies belegen zwei neue Untersuchungen. Das Risiko eines Hirnschlages infolge manueller Behandlung durch einen staatlich anerkannten Chiropraktor ist demzufolge geringer als das Risiko, vom Blitz getroffen zu werden oder beim Skifahren tödlich zu verunfallen.

Welche Faktoren erhöhen das Hirnschlag-Risiko?

Schlaganfälle haben viele Ursachen: Blutgerinnungsstörungen, Bluthochdruck, aktiver und passiver Tabakkonsum, zu hoher Cholesterinspiegel, Einnahme von Verhütungsmitteln, Herzkrankheiten, Hirnschädigungen nach Unfällen.

Sind andere Behandlungsmethoden sicherer?

Im Gegensatz zur manuellen Therapie stellen medikamentöse Behandlungen von Nacken- und Kopfschmerzen ein grösseres Risiko für Patienten dar: Die Einnahme rezeptfreier Medikamente bei Nacken- und Kopfschmerzen über längere Zeit führt bei 1 Million Behandlungen in etwa 1000 Fällen zu schweren Magen-Darm-Komplikationen und in 100-200 Fällen sogar zum Tod.

Nebenwirkungen von Medikamenten sind auch in anderen Gebieten der Medizin oft tödlich, werden aber wegen mangelhafter Statistiken ignoriert. Amerikanische Forscher schätzen, dass in den USA jährlich rund 106 000 Menschen an ordnungsgemäss verabreichten Medikamenten sterben. Das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum in Zürich etwa erfuhr 1999 von 556 Fällen aus Spitälern und Arztpraxen, wo Vergiftungen durch Medikamente schwere oder mittelschwere Komplikationen zur Folge hatten. In zehn dieser Fälle führte es zum Tod.

Laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) sterben in der Schweiz wegen ärztlichen Kunstfehlern jährlich bis zu 2000 Menschen. Diese Zahlen basieren auf der Hochrechnung einer Studie des US Institute of Medicine.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die manuelle Behandlung durch den staatlich anerkannten Chiropraktor gegenüber anderen Behandlungsmethoden statistisch gesehen sehr sicher ist, da die Therapie durch hoch qualifizierte und anerkannte Fachleute ausgeführt wird.

 

Falls Sie an detaillierten Angaben und einer Literaturliste zum Thema interessiert sind, schicken wir Ihnen die Unterlagen gratis. Senden Sie uns ein frankiertes und adressiertes Couvert an folgende Adresse: Praxis Dr. Streit, Stichwort „Literaturliste“, Kalchackerstr. 25, 3047 Bremgarten