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F: Was unterscheidet die
Chiropraktik von der Physiotherapie?
A: Chiropraktik und Physiotherapie
sind beides Heilmethoden, bei denen Störungen des
Bewegungsapparates behandelt werden. Die zwei Berufe
werden häufig verwechselt.
Ein erster Unterschied besteht
in der Ausbildung: Grundsätzlich entspricht ein
chiropraktisches Studium einem Medizinstudium, wobei
pharmakologische und chirurgische Ausbildungen grösstenteils
durch das chiropraktische Fachstudium ersetzt werden.
Aufgrund seiner Ausbildung ist der Chiropraktor zur
Diagnosestellung befähigt und kann dementsprechend
danach eine geeignete Therapie durchführen. Der
Physiotherapeut behandelt seine Patienten auf Anordnung
von Chiropraktoren oder Ärzten.
Ein weiterer Unterschied besteht
in der Behandlung: Der Chiropraktor behebt Funktionsstörungen
am Bewegungsapparat. Dies geschieht durch die sogenannte
chiropraktische Manipulation, eine spezielle Handgrifftherapie
in Kombination mit physikalischen Anwendungen. In der
Physiotherapie gelangen neben Heilgymnastik, Massage
oder physikalischen Anwendungen sog. mobilisierende
Techniken ohne Impuls zur Anwendung. Im Bereich der
physikalischen Therapien, bei der Prävention und
Beratung von Patienten, überschneidet sich jedoch
die Arbeit der Physiotherapeuten mit jener der Chiropraktoren.
Auf folgenden Gebiete sind Chiropraktoren im Gegensatz
zu Physiotherapeuten nicht tätig: Therapie und
Rehabilitation nach Operationen oder bei Herz- Kreislauferkrankungen.
Ein dritter Unterschied besteht
im Bereich der Krankenkassenleistungen: Die chiropraktische
Behandlung wird von den Kassen aus der Grundversicherung
bezahlt. Die physiotherapeutischen Leistungen werden
von den Krankenkassen auf ärztliche Verordnung
oder auf Verordnung von Chiropraktoren hin übernommen
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